Diese Veröffentlichungen sind eine Auswahl. Weitere finden sich – teilweise zum Download – auf ResearchGate.

Identifikation

RFID-basierte Nachverfolgung logistischer Einheiten in der Kreislaufwirtschaft

Unternehmen müssen sich kontinuierlich weiterentwickeln, um die umweltorientierten und wirtschaftlichen Zielstellungen in der Kreislaufwirtschaft erfüllen zu können. Aufgrund gesetzlicher oder freiwilliger Rücknahmeverpflichtungen der Hersteller entstehen zusätzlich neue Herausforderungen an die den Produkten zugeordneten Informationen.

Ein hohes Potenzial zur Lösung dieser Herausforderungen bietet dafür die RFID-Technologie, die die Informationsverfügbarkeit zum einzelnen Produkt und dem dahinter stehenden Prozess verbessern kann. Hierfür wurde in dieser Dissertationsschrift ein RFID-gestütztes Informationssystem konzipiert und entwickelt, das die Informationsverfügbarkeit zu den in der Rückführung befindlichen Produk­ten erhöht.

Autor: Schnatmeyer, M.

Quelle: Dissertation. 2008, RFID in der Kreislaufwirtschaft

Optimierte Ein- und Auslagerung von Packstücken – Technische Umsetzung eines exemplarischen Realisierungskonzepts für Recyclingbetriebe

Das Be- und Entladen sowie Ein- und Auslagern von Packstücken kann mit Hilfe neuer technologischer Lösungen oft noch weiter optimiert werden. Dieser Beitrag beschreibt ein Lösungskonzept, das mit Hilfe der RFID-Technologie die innerbetrieblichen logistischen Abläufe in der Recyclingindustrie optimieren kann. Neben der Identifikation wurde in diesem Konzept die RFID-Technologie auch zur Packstück-Positionsbestimmung genutzt. Anhand eines Demonstrators wurde das Konzept praktisch erprobt und weiterentwickelt.

Autoren: Lemmel, M.; Schnatmeyer, M.

Quelle: Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb (ZWF). 3/2006, S. 109 – 113. Hanser Verlag, München 2006.

Information

Die erweiterte Nutzung von Produktinformationen

Die Nutzung eines Produktes als Informationsträger eröffnet vielfältige Potenziale, sowohl für die Wertschöpfung, als auch für den nachhaltigen Umgang mit begrenzten Ressourcen. Einem Kunden können während der Gebrauchsphase eine Vielzahl von Diensten auf der Basis produktinhärenter Informationen angeboten werden. Vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit lässt sich auch die Entsorgung beziehungsweise Wiederaufbereitung ausgedienter Produkte deutlich verbessern. Um diese Potenziale ausschöpfen zu können, bedarf es jedoch einer sich über den gesamten Lebenszyklus erstreckenden Informationskette. Obgleich technisch bereits möglich, ist das Konzept einer durchgehenden, produktbegleitenden Informationsbasis derzeit noch nicht umgesetzt worden.

Autoren: Hans, C.; Hribernik, K.; Schnatmeyer, M.; Thoben, K.-D.

Quelle: RFID im Blick. Sonderausgabe Bremen, S. 32–34. Amelinghausen 2006. ISSN 1869-5907.

Application of the Electronic Product Code EPC to the Product Lifecycle of Electronic Products

In this paper, the authors explore how Radio Frequency Identification (RFID) technology can be leveraged in combination with the Electronic Product Code (EPC) standard to provide full product lifecycle information management support for electronic products, with a focus on fulfilling the requirements set by the German implementation of the WEEE directive. This exploration is based upon the practical example of a real-life exemplary product which comprises of multiple, individually identifiable electronic components. It examines the design, development and deployment of an Electronic Product Code Information Service (EPCIS) based information management system and analyses how EPCIS Events can be used to model business processes along a product lifecycle. A prototypical solution for the exemplary product is presented, which represents one of the first EPCIS showcase implementations. The paper concludes with an evaluation of the described solution from both business and technical perspectives.

Autoren: Hribernik, K.; Schnatmeyer, M.; Thoben, K.-D.

Quelle: RFID Convocation. 13.–14. März 2007, Brüssel, Belgien. 8 Seiten.

Organisation

Gemeinsam stärker – Qualitäts- und Umweltmanagement bei einem mittelständischen Kunststoffrecycling-Unternehmen

Neben Qualitätsmanagementsystemen setzen deutsche Unternehmen zunehmend Instrumente des Umweltmanagements ein, um im Wettbewerb und bei Ausschreibungen Vorteile zu haben. Anfänglich euphorische Erwartungen sind nüchternen und differenzierten Betrachtungen gewichen. Ein Unternehmen der Kunststoffrecyclingbranche nutzte mit einem integrierten Managementsystem Verbesserungspotentiale.

Autoren: Braun, M.; Schnatmeyer, M.; Stolzenberg, A.; Wanke, A.

Quelle: Qualität und Zuverlässigkeit (QZ). 10/2000, S. 1255 – 1259. Hanser Verlag, München 2000.

Recycling-Management

Qualitätsmanagement (QM) als Grundlage für Recycling – Recyclingproblematik: Bedeutung, Arten und Umfang des Recyclings – Umwandlung von QM-Instrumenten in recyclingunterstützende Instrumente.

Autoren: Heeg, F.-J.; Veismann, M.; Schnatmeyer, M.

Quelle: UmweltWirtschaftsForum (UWF). 4 (1994), S. 23 – 30. IUWA – Institut für Umweltwirtschaftsanalysen, Heidelberg e. V., Heidelberg 1994.